Im dritten Lehrjahr kam ich in die Zschochersche Straße. Das Geschäft war nahe am „Felsenkeller“. Wenn ich abends nach Hause fahren wollte, kam ich oft nicht durch. Im „Felsenkeller“ waren Versammlungen, und dann standen auf der einen Seite der Straßen die Kommunisten oder Sozialisten und auf der anderen Seite die SA-Faschisten. Man schrie auf der einen Seite: „Nazi verrecke!“ und auf der anderen „Deutschland erwache!“. Mein Geschäftsführer, stellte sich heraus, war ein Nazi. So machte ich Bekanntschaft mit der Sorte.