1938 war ein traumatisches Jahr. Hitler verordnete, dass alle Polen Deutschland verlassen und nach Polen umsiedeln mussten. Meine ganze Familie sollte zurück nach Polen deportiert werden. Wir und viele andere mussten uns am Gleis des Bahnhofs sammeln, um in den Zug nach Polen gesteckt zu werden. Ich werde diesen Moment nie vergessen und der Anblick von uns allen hat sich für immer in meine Netzhaut eingebrannt. Ich war verzweifelt und schaffte es, einen Freund, Werner Leschziner, der in Beuthen geboren war und eine deutsche Staatsbürgerschaft hatte, anzurufen. Ich erzählte ihm, dass wir gerade deportiert werden sollten. Er setzte sich sofort in ein Taxi und kam mit Bahnsteigtickets für all meine Familienmitglieder. Mit seiner Hilfe und den Tickets schaffte er uns alle vom Bahnhof weg und direkt zum Polnischen Konsulat. Dort fanden wir sehr viele andere von uns vor. Wir blieben zwei Tage lang und währenddessen fanden Verhandlungen zwischen den Polen und den Deutschen statt. Keiner von ihnen wollte uns dabehalten, beide wollten uns loswerden. Glücklicherweise konnten wir zurück in unsere Wohnung. Ich ging zurück zur Arbeit, wo sich das Arbeitspensum erheblich erhöhte, Grund waren die neuen Gesetzgebungen. Dann kam die Kristallnacht.
1938 was a traumatic year. Hitler had decreed that all Poles had to leave Germany and resettle to Poland. My whole family had to be deported back to Poland. We and many others were assembled on the platform of the station to be put on the train to Poland. I will never foregt (sic!) this moment and the sight of all of us there will never leave my eyes. I was desperate and managed to phone a friend, Werner Leschziner, who was born in Beuthen and was of German nationality. I told him that we were on the point of being deported. He arrived immediately, by taxy, having bought for himself and for all members of my family platform tickets. With his help and the tickets, he got us all away from the station and straight to the Polish Embassy where the Germans could not touch us. We went into the basement of the Embassy where we found very many like us, huddled together. We stayed there for two days whilst negotiations between the Poles and the Germans took place. Neither of them wanted us and both of them wanted to get rid of us. By luck we got back to our flat. I went back to work, and the workload had increased significantly because of new legislation. Then came the Kristallnacht.