By admin, 2 November, 2018

Mit seinen Eltern, zwei Brüdern und drei Schwestern zog er mehrmals innerhalb Leipzigs um. Zu Schulzeiten wohnte die Familie in der Thomasiusstraße [der sogenannten „Funkenburg“]. Er war stolzer Schüler des Nikolaigymnasiums in der Königsstraße. Neben der Schule spielte er Fußball beim V.f.B Leipzig in Probstheida. Nach dem Tod seines Vaters, als Alfred Glaser gerade mal 13 Jahre alt war, verließ er das Nikolaigymnasium.

By admin, 2 November, 2018

Ruth Spencer, Tochter von Sabina Broder (geb. Knoblauch) und Jakob Broder, wuchs in Leipzig-Schleußig auf, die Familie wohnte in der Stieglitzstraße. Ihr Vater Jakob war einer von vier Söhnen des Metallwarenunternehmers Moses Broder. Nachdem er 17-jährig als Offizier im Ersten Weltkrieg gekämpft hatte, trat er in die väterliche Firma ein, er arbeitete als Kaufmann und Prokurist. Die Eltern von Ruth Spencer hatten im Frühjahr 1928 geheiratet, sie wurde im Juni des darauffolgenden Jahres geboren.

By admin, 2 November, 2018

Gerd Gornes Eltern waren Isidor Gorne und Margarethe Gorne (geb. Schmerl). Er hatte noch einen älteren Bruder, Arnold, und eine jüngere Schwester, Esther.

Bekannt ist, dass er eine Lehre als Elektoinstallateur in der Firma Alfred Muscatblatt absolviert hat (ein entsprechendes Zeugnis ist bei B. Kowalzik, "Jüdisches Erwerbsleben in der Inneren Nordvorstadt ..." auf S. 137 veröffentlicht).

Gerd Gorne gelangte mit Hilfe seines Bruders nach Venezuela, nachdem er zunächst in Großbritannien war.

By admin, 2 November, 2018

Die Familie lebte 1933 in der Humboldtstraße 8, der Vater war Textilhändler. 1938 lebte die Familie in der Humboldtstraße 2. Ediths Schwestern Leni und Klara und Eltern kamen 1942 um.

By admin, 2 November, 2018

Miriams Mutter Sima (eine 1889 in Brody geborene Walltuch) kam 1903 aus Österreich-Ungarn nach Leipzig, ihre große Familie lebte ebenfalls hier. Der Vater Moses S. (geb. 1887 in Brody) zog 1918 nach. Moses handelte mit Pelzabfällen in einer Firma in der Tauchaer Straße 6. Die Familie lebte von 1924 bis 1935 in der Beethovenstraße 12 und zog 1935 in die Funkenbergstraße 9. Miriam besuchte die Carlebachschule. Am 21.7.1939 floh die Familie nach Frankreich, später lebte sie in Israel. Miriams Bruder Simon gelangte noch Anfang September 1939 nach England. (Quelle: E. Bertram)


By admin, 2 November, 2018

Marcel Rowen (ehemals Marzel Rauchwerk), geboren 1925, verbrachte eine glückliche und behütete Kindheit in Leipzig, welche allerdings durch den frühen Tod seiner Mutter getrübt wurde. Besonders die Schule stellte für den Jungen eine willkommene Abwechslung und ein aufregendes Abenteuer dar. Dort lernte er auch seinen besten Freund Sascha Wolle kennen. Von seiner Mutter wurde Marcel bis zuletzt wie ein Prinz verwöhnt und in vornehme Cafés ausgeführt.

By admin, 2 November, 2018

Max und Karoline (Ines) Krakauer, beide stammten aus Leipzig, lebten hier bis 1938. Max Krakauer war als Filmverleiher tätig, bis ihn das Berufsverbot durch die Nationalsozialisten traf. Das Ehepaar bemühte sich, eine Emigrationsmöglichkeit zu finden, zog zu diesem Zweck nach Berlin, hatte jedoch keinen Erfolg.

By admin, 2 November, 2018

Simon Habers Vater Nathan (geb. 1890 im galizischen Buczacs und ab 1906 in Deutschland) wurde in Leipzig Großhändler für Haushaltwaren. Simon Haber besuchte die 40. Volksschule, später die Leibnizschule am Nordplatz, außerdem schickte der Vater seine Söhne (Simons Bruder Benno besuchte in Leipzig ein Gymnasium, später die Carlebachschule) privat zusätzlich in eine Religionsschule.

By admin, 2 November, 2018

Isidor Reiter, geboren in der heutigen Ukraine heiratete am 5.12.1904 Emma Jütte (geborene Krumbein) in Kosiv. Beide bekommen 1906 ihre erste Tochter Regina und ziehen 1908 nach Deutschland. Als Amalia Schinagel 1910 geboren wurde, lebt die Familie bereits in Leipzig, der Vater ist Inhaber eines Rauchwarengeschäfts am Brühl 11.

Nachdem der Vater aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrte kauft die Familie 1924 ein Haus in der Josephstraße 7 in Lindenau. Am 6.10.1928 stirbt Mutter Emma und wird auf dem Neuen Israelitischen Friedhof beigesetzt.

By admin, 2 November, 2018

Gerschon Monar wurde 1924 als Günther Mundstock in Leipzig geboren. Er wuchs mit seiner jüngeren Schwester Elga und dem älteren Halbbruder Rolf in einem gutbürgerlichen Elternhaus auf, sie lebten in der Inselstraße 19. Der Vater, Arthur Mundstock, war Kaufmann und hatte ein Geschäft in der Menckestraße. Er wurde 1931 beruflich nach Halle (Saale) versetzt, wohin die Familie umzog. Da viel Verwandtschaft nach wie vor in Leipzig lebte, kehrte Gerschon hierhin regelmäßig zurück.