Marcel Rowen (ehemals Marzel Rauchwerk), geboren 1925, verbrachte eine glückliche und behütete Kindheit in Leipzig, welche allerdings durch den frühen Tod seiner Mutter getrübt wurde. Besonders die Schule stellte für den Jungen eine willkommene Abwechslung und ein aufregendes Abenteuer dar. Dort lernte er auch seinen besten Freund Sascha Wolle kennen. Von seiner Mutter wurde Marcel bis zuletzt wie ein Prinz verwöhnt und in vornehme Cafés ausgeführt. So gehörten neben Pfadfinder-Ausflügen auch musikalische Veranstaltungen, die er gern mit seiner Cousine Regina (Regina Zimet-Levy) besuchte, zu seinem Zeitvertreib. Zudem war er in der Schule ein begnadeter Leichtathlet. Nach dem Tod seiner Mutter und Großmutter verlor er auch seine Schulfreunde, die allerdings an die Hitlerjugend, und suchte in alten Büchern Schillers und Freuds Trost. Im Rahmen der Nazifizierung lief auch das Familienunternehmen nicht mehr so gut. Diese Talfahrt wurde durch die „Polenaktion“ und die damit verbundene Auslöschung des bisherigen Lebens zum persönlichen Beginn des Holocaust von Marcel Rowen.
Bearbeitungs-Status
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geboren
1925
Ort geboren
Leipzig
Lebensstationen
Polen / 28. Oktober 1938
Abschiebung im Zuge der Polenaktion
Auschwitz / ab 1943
weitere Deportation nach Sachsenhausen
Dachau / 1944
USA / 1948
Auswanderung
Verwandschaft
Vater: Adolf Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Hermann Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Igen Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Emil Rauchwerk
Cousine: Regina Zimet-Levy
Großvater, väterlicherseits: Siegmund Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Siegmund Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Hermann Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Igen Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Emil Rauchwerk
Cousine: Regina Zimet-Levy
Großvater, väterlicherseits: Siegmund Rauchwerk
Onkel, väterlicherseits: Siegmund Rauchwerk