By admin, 2 November, 2018

Ruth Cerf wurde 1915 als drittes Kind von Jenny Cerf (geb. Falk) und Paul Cerf in Leipzig geboren. 1917 wohnte die Familie in der Leibnizstraße 7, der Vater ist in jenen Jahren Eigentümer der Firma Paul Cerf – Felle, Häute u. Rauchwaren mit Sitz am Brühl 66. Nach dem Tod des Vaters, der 1920 an den Folgen einer Grippe stirbt, so schreibt Ruth Cerf in ihren Lebenserinnerungen, „brachten meine Mutter und wir drei Kinder uns schlecht und recht über die Runden.“

By admin, 2 November, 2018

1923 in Leipzig als Sohn ostjüdischer Einwanderer geboren, wuchs Schlomo Samson (damals Manfred Samson) bis zu seinem siebten Lebensjahr in der Wohnung seiner Großeltern (Gustav-Adolf-Straße 21) auf. Erst 1930 konnten sich seine Eltern eine eigene Wohnung in der Gottschedstraße 1 (heute Nr. 28) leisten. Im selben Jahr wurde Samson in die 40. Volksschule eingeschult. 1932 musste er an die 32. Volksschule wechseln. Neben dem regulären Unterricht besuchte er den jüdischen Religionsunterricht, seine Lehrerin war die Tochter (Hanna) des Gemeinderabbiners Ephraim Carlebach.

By admin, 2 November, 2018

Rolf Kralovitz und seine drei Jahre ältere Schwester verbrachten ihre Kindheit und Jugend im Waldstraßenviertel, die Familie lebte ab 1927 in der Fregestraße 22. Wegen seiner jüdischen Abstammung war Kralovitz 1935 gezwungen, von der 40.Volksschule an die Höhere Israelitische Schule (Ephraim-Carlebach-Schule) zu wechseln. Im selben Jahr ging sein Vater, der ungarische Kaufmann Max Kralovitz, zurück in seine Heimat. Er baute dort eine neue Existenz auf, es gelang ihm aber nicht, Frau und Kinder nachzuholen.